Abo A

Dienstag

29. September 2017

Bauch, Beine, Po

Mittwoch

18. Oktober 2017

Saturday Night Fever

Donnerstag

23. November 2017

Die 12 Geschworenen

Mittwoch

24. Januar 2018

Gräfin Mariza

Dienstag

27. Februar 2018

Vielen Dank für die Blumen

Dienstag

13. März 2018

Das Lächeln der Frauen

-Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20.00 Uhr-

BAUCH, BEINE, PO

 

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Harriet Beecher Stowe
mit Ron Williams, Karsten Kenzel, Stephanie Marin u.a.
Regie: Frank Lenart 

Theatergastspiele Kempf München

© Foto: Tine Edel

Petra, Corinna und Lena - drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können - streben im angesagtesten Fitnessclub der Stadt nach dem perfekten Körper. Die legendären, schweißtreibenden Workshops des Trainers Guido bringen die Damen nicht nur an den Rand der Erschöpfung, sondern entfachen auch einen Konkurrenzkampf um die Gunst ihres sportlichen Peinigers. Getrieben von Eitelkeiten, Sehnsüchten und dem Drang nach Selbstdarstellung und Anerkennung, wird der Club zu ihrem zweiten Zuhause. Ein Ort zwischen Wellnessoase und Kampfzone. Doch ein Unglücksstern erstrahlt über diesem Soziotop, als plötzlich der Gerichtsvollzieher Dr. Nerv mit einer Räumungsklage vor der Tür steht. Nichts soll mehr so sein, wie es einmal war, und so gilt der Kampf nun nicht mehr den Pfunden, sondern einer gemeinsamen Feindin: der Justiz. Mit vereinten Kompetenzen, skurriler Kreativität und einer enormen Energie entwickeln die drei Frauen gemeinsam mit ihrem Trainer eine Strategie, die schließlich nicht nur den Gerichtsvollzieher überrascht, sondern den Fitnessclub in eine ganz neue Zukunft führen wird ... Freche und romantische Songs, alberne und ironische Tänze, Witz und Klamauk. Hauptsache Bauch, Beine und Po werden bewegt, obwohl es letztendlich immer um die Herzen geht – ein Liederereignis im Fitness-Studio und ein Stück über den Fitnesswahn, über Freundschaft und Teamgeist, über Fassaden und Befindlichkeiten, weibliche Intuition und Fantasie. Aber vor allem: eine fulminante musikalische Show!


SATURDAY NIGHT FEVER


© Foto: Sengstschmid

Musical mit den Hits der Bee Gees
von Robert Stigwood & Bill Oakes
mit der International Broadway Musical Company New York
Frank Herr Showservice

1979: Tony Manero, ein junger Italo-Amerikaner, arbeitet in einem Farbenladen in der New Yorker Vorstadt Brooklyn. Um seinem tristen Arbeitsalltag zu entfliehen, verbringt er jeden Samstagabend in der Disco „2001 Odyssey“. Der 19-jährige träumt davon, Brooklyn und seine spießige Familie zu verlassen – natürlich an der Seite eines hübschen Mädchens. Vorerst jedoch kann er seine Sehnsüchte nur auf der Tanzfläche als umjubelter Disco-King ausleben. Gerade als er einwilligt mit Annette am jährlichen Disco-Dance-Wettbewerb teilzunehmen, sieht er auf der Tanzfläche zum ersten Mal Stephanie und verliebt sich in sie. Sie ist eine fantastische Tänzerin, und Tony möchte nur mit ihr an dem Wettbewerb teilnehmen. Die beiden gewinnen, doch Tony hat das Gefühl, dass ein puertoricanisches Paar viel besser getanzt, aber wegen seiner Abstammung nicht gewonnen hat. Tony übergibt diesem Paar den Preis und zieht damit Stephanies Zorn auf sich … „Saturday Night Fever“ basiert auf dem gleichnamigen Tanzfilm von 1977 und der Musik der Bee Gees. Über einen langen Zeitraum war der Soundtrack mit den Hits „Stayin’ Alive“, „Night Fever“ oder „How Deep is Your Love“ das weltweit meistverkaufte Album. Als Kinofilm erlebte der Stoff einen ähnlichen Siegeszug. Gute Laune, Tanzeuphorie und das Flair der siebziger Jahre entfesseln selbst beim größten Tanzmuffel das Tanzfieber.


DIE 12 GESCHWORENEN


© Foto: Herbert Schulze

Kriminalstück von Reginald Rose
mit Katrin Martin, Gert Melzer u.a.
Regie: Wolfgang Rumpf
Berliner Kriminal Theater

Letzter Tag eines schwerwiegenden und an sich eindeutigen Mordprozesses mit schier erdrückender Beweislast. Zwölf Geschworene sitzen in einem engen, von der Außenwelt abgeschlossenen Raum. Zwölf New Yorker Männer und Frauen völlig unterschiedlichen Charakters, Bildung und Temperaments befinden über das Leben oder den Tod des Angeklagten. Der Zuschauer weiß nichts vom Verlauf des Prozesses, hat weder den Angeklagten noch den Richter erlebt, kennt nur die Geschworenen. Die schwitzen – es ist heiß -, die wollen zum Baseball oder einfach nach Hause, für die ist der Fall klar: Der angeklagte 17-jährige, der seinen Vater erstochen haben soll, muss der Täter sein. Es gab glaubhafte Zeugen, die den Jugendlichen bei der Tat beobachtet haben. Sie stimmen sofort ab – elf plädieren für schuldig, einer für nicht schuldig. Das Gesetz verlangt Einstimmigkeit. Das Unverständnis der elf Mitgeschworenen ist groß, die Atmosphäre im Raum wird aggressiv und ist bis zum Zerreißen gespannt. Doch der Zweifler lässt sich nicht beirren. Und nach und nach scheinen die Beweise keineswegs eindeutig zu sein, die Mauer der Vorurteile und der schnellen Schluss-folgerungen wird immer brüchiger. Wie hoch ist das Risiko, einen Unschuldigen hinrichten zu lassen? Ein grandioses Lehrstück, ein Plädoyer für eigenständiges Denken, für eine eigene Meinung, für Mut und Verantwortung. Ein spannendes, hochdramatisches Kammerspiel, mit Leidenschaft und Engagement von einem homogenen Ensemble dargestellt.


GRÄFIN MARIZA


© Foto: Claudius Schutte

Operette von Emmerich Kálmán
mit Solisten, Chor, Ballett und Orchester der Operettenbühne Wien
Musikalische Leitung: Prof. Heinz Hellberg
Konzertdirektion Schutte München

Mit der 1924 uraufgeführten „Gräfin Mariza“ schuf Emmerich Kálmán einen der größten Welterfolge der Operettenliteratur und gleichzeitig einen herrlich-musikalischen Stoßseufzer in Richtung Donaumonarchie. Die schöne, lebenslustige und reiche Gräfin Mariza kann sich vor geldgierigen Heiratskandidaten kaum retten und fingiert daher ihre Verlobung mit dem für diesen Zweck erfundenen Koloman Zsupán. Doch was für eine Überraschung, als sich plötzlich der wirkliche Baron Zsupán, der von der Verlobung aus der Zeitung erfahren hat, auf dem Gut vorstellt und nun seine „Ansprüche“ geltend macht. Die Turbulenzen nehmen ihren Lauf, als dieser Gefallen an der reizenden Komtesse Lisa findet. Deren Bruder wiederum, der veramte Graf Tassilo, hatte sich inkognito als Gutsverwalter der Gräfin Mariza anstellen lassen, um die nötige Mitgift für seine Schwester Lisa, die nichts von der Verarmung der Familie erfahren soll, zu verdienen. Die Verwicklungen sind schließlich perfekt, nachdem auch Mariza mehr und mehr Gefallen an ihrem Verwalter findet … Mit Gräfin Mariza zündete Emmerich Kálmán ein musikalisches Feuerwerk in österreichisch-ungarischen Leuchtfarben, das Humor und Sentiment auf herzanrührende Weise verbindet. Moderne Rhythmen der Zeit, wie Blues, Boston und Slowfox, mixt Kálmán in unvergleichlicher Manier mit Csárdás und Walzer. Zu den geliebten Evergreens gehören der Foxtrott „Komm mit nach Varasdin“, das Walzerlied „Einmal möcht´ ich wieder tanzen“, Tassilos „Grüß mir die süßen, die reizenden Frauen im schönen Wien!“ sowie das unvergängliche „Komm Zigán, komm Zigán, spiel mir was vor“. Als echter Wiener hat es Heinz Hellberg mit seiner Operettenbühne Wien einfach im Blut, das typische „Wienerische“ auf die Bühne zu zaubern. So auch hier wieder mit der „Gräfin Mariza“. Ein absolutes Prachtwerk, bei dem Hellberg die Vorzüge seines Ensembles voll ausspielen kann: Das berühmte „Wiener Sentiment“ in der orchestralen Umsetzung und die treffende Rollenbesetzung, die ihm immer wieder mit fabelhaftem Gespür gelingt. Die opulenten Kostüme der österreichischen Bundestheater sowie das geschmackvolle Bühnenbild runden diese Produktion elegant ab. Operette pur, ein Leckerbissen für alle Operettenliebhaber.



FAMILIE MALENTE - VIELEN DANK FÜR DIE BLUMEN


© Foto: Stephan Pflug

Musikalische Comedy-Revue der brilliant kultigen FAMILIE MALENTE und Fräulein Wunder
Familie Malente Theaterproduktionen Hamburg

Vierzehn Jahre unterwegs, vierzehn Jahre Schlagerglück, vierzehn Jahre Witz und Parodie, vierzehn Jahre beste Unterhaltung. Die inzwischen auch bei der Kulturgemeinde kultige Familie Malente wurde 2003 als „künstliche Kunstfamilie“ gegründet und gastiert seitdem mit ihren großen Revuen auf den Bühnen Deutschlands – so auch in Weinheim in der Stadthalle. Erinnern Sie sich noch an „Souvenirs – Die Schlager-Revue der goldenen 50er und wilden 60er Jahre“, an „Mit 17 hat man noch Träume“, an „Musik ist Trumpf“ oder an „12 Punkte für ein bisschen Frieden – Der schönste Grand Prix aller Zeiten“ und an die letzte Produktion „Viva Malente – The American Way of Schlager“ – ohne Übertreibung: durch die Bank sensationelle Publikumserfolge mit großartiger Stimmung und gut besuchten Häusern. Familie Malente versteht es vortrefflich, die alten Jahrzehnte wieder aufleben zu lassen, und konserviert in ihren Shows das Lebensgefühl und die beliebten musikalischen Schätze jener Zeit. Wenn’s am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. Doch bevor der Vorhang für immer fällt, schauen sie auf ihrer Abschiedstournee mit ihrer letzten Produktion „Vielen Dank für die Blumen“ noch einmal vorbei. Letztmalig parodieren die schrägen Malentes die Stars und Sternchen, die mit Schlagern, die noch heute jeder im Ohr hat, die Hitparade stürmen und stürmten. Peter und Vico Malente und Ensemble bringen für diesen besonderen Abend “ihre liebsten Kollegen“ aus dem Showgeschäft auf die Bühne zurück und lassen in ihren Comedy-Einlagen auch mal sonstige Promis auftreten. Tolle Kostüme, grandiose Masken und Frisuren, gelungene Kulissen, umwerfende Tanzeinlagen und natürlich die hinreißenden Musiknummern machen diese Revue zu einem Knüller der Extraklasse. Auf Wiederseh’n, Farewell und Goodbye!



DAS LÄCHELN DER FRAUEN


© Foto: Dietrich Dettmann

Komödie nach dem Roman von Nicolas Barreau
mit Hubertus Grimm und Julia Stinshoff
Regie: Karin Boyd
Theater im Rathaus Essen / Thespiskarren Hannover


„Es gibt keine Zufälle!” – Davon ist zumindest Aurélie Bredin überzeugt, die nach dem Tod ihres Vaters dessen Restaurant übernommen hat. Aber an jenem schicksalhaften Freitag im November, an dem Aurélies Herz vor Liebeskummer zerspringen will, fällt ihr in der Buchhandlung ein Roman mit dem Titel „Das Lächeln der Frauen“ von Robert Miller in die Hände. Die Geschichte scheint nicht nur in ihrem Restaurant zu spielen, sondern auch aus ihrem Leben zu erzählen. Sie setzt nun alles daran, den Mann kennenzulernen, der ihr Wesen verstanden und ihr Leben verändert hat. Ein einfacher Wunsch, aber fast unmöglich zu erfüllen, denn alle Versuche mit dem scheuen Autor in Kontakt zu treten, werden von dem grantigen Lektor André Chabanais abgeblockt. Was sie nicht weiß: Hinter dem Autorennamen Robert Miller verbirgt sich André. Ein Geheimnis, das gewahrt bleiben muss. Doch Aurélie gibt nicht auf, und als eines Tages tatsächlich eine Nachricht von dem „zurückhaltenden Schriftsteller“ in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer Begegnung, die ganz anders verläuft, als sie es sich vorgestellt hat. Die spannende Liebesgeschichte, die Verwirrungen und Gefühlschaos ebenso einzufangen weiß wie Momente voller Humor und Poesie, hat als Roman bereits Millionen Leser in ihren Bann gezogen. Da ließ die Theateradaption nicht lange auf sich warten. Entstanden ist ein exquisites Zweipersonen-Stück, eine ideale Vorlage für sensibles Rollenspiel und intensive Bühnenmomente.
nach oben